Zwangserkrankung

Eine Zwangserkrankung ist eine Krankheit psychischer Natur, die gewöhnlich von der sozialen Umgebung zu Unrecht als „Tick“ oder „Marotte“ abgetan werden. Dazu gehören beispielsweise Putzzwänge, Kontrollzwänge, Sammelzwänge, Ordnungszwänge oder auch immer wiederkehrende zwanghafte Gedanken. Dabei wissen die Betroffenen in der Regel, dass ihr Verhalten nicht normal ist, können aber dem Drang nicht widerstehen, dem Zwang nachzugehen. Die Ursachen dieser psychischen Erkrankung können normalerweise nicht auf bestimmte Auslöser zurückgeführt werden. Oft wird aber beobachtet, dass sich die psychische Störung in Zeiten enormer seelischer Überforderung oder Stress offenbart. Meist geht eine Zwangserkrankung auch mit depressiven Verstimmungen und einem enormen Selbstwertverlust einher. Verhaltenstherapeutische Ansätze sind bei Zwangserkrankungen sehr hilfreich auch in Kombination mit den neueren, nicht süchtig machenden Antidepressiva.

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Zwangserkrankung

Eine Zwangserkrankung ist eine Krankheit psychischer Natur, die gewöhnlich von der sozialen Umgebung zu Unrecht als „Tick“ oder „Marotte“ abgetan werden. Dazu gehören beispielsweise Putzzwänge, Kontrollzwänge, Sammelzwänge, Ordnungszwänge oder auch immer wiederkehrende zwanghafte Gedanken. Dabei wissen die Betroffenen in der Regel, dass ihr Verhalten nicht normal ist, können aber dem Drang nicht widerstehen, dem Zwang nachzugehen. Die Ursachen dieser psychischen Erkrankung können normalerweise nicht auf bestimmte Auslöser zurückgeführt werden. Oft wird aber beobachtet, dass sich die psychische Störung in Zeiten enormer seelischer Überforderung oder Stress offenbart. Meist geht eine Zwangserkrankung auch mit depressiven Verstimmungen und einem enormen Selbstwertverlust einher. Verhaltenstherapeutische Ansätze sind bei Zwangserkrankungen sehr hilfreich auch in Kombination mit den neueren, nicht süchtig machenden Antidepressiva.

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