Schlaganfall

Ein Schlaganfall entsteht auf Grund einer spontanen Durchblutungsstörung im Gehirn, welche durch Verengungen und Verstopfungen der Blutgefäße verursacht wird oder durch eine Gehirnblutung. Als Folge erhalten die Nervenzellen im Gehirn nicht genügend Sauerstoff und andere Nährstoffe, so dass sie schließlich absterben. Typische Symptome, die auf einen Schlaganfall hindeuten, sind Lähmungserscheinungen, Kopfschmerzen, Sprach- und Gefühlsstörungen sowie Seh- und Bewusstseinsstörungen. Sollten solche Beschwerden auftreten, muss sofort ein Notarzt gerufen werden, da es sich um eine lebensbedrohliche Situation handelt. Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde (das Schlägelchen oder den harmlosen Schlaganfall gibt es nicht!). Innerhalb von drei Stunden muss ein Schlaganfall diagnostiziert sein und mit der Behandlung begonnen worden sein. Eine Computertomographie muss durchgeführt werden, um abzuklären, ob es sich um eine Blutung oder um eine „Verstopfung“ der Blutgefäße handelt. Danach richtet sich die Therapie. Ein verstopfendes Blutgerinnsel kann innerhalb des genannten Zeitfensters medikamentös aufgelöst werden. Im Idealfall ist der Patient dann geheilt, oft folgt aber nach dem Schlaganfall noch ein längerer Klinikaufenthalt und anschließend Rehabilitationsmaßnahmen. An dieser Stelle muss aber ganz deutlich betont werden, dass schnelles Handeln teure Klinikaufenthalte, monatelange Rehamaßnahmen und oft lebenslange Pflegebedürftigkeit überflüssig machen.

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