Rheuma

Der medizinische Begriff „Rheuma“ wird von vielen Menschen laienhaft benutzt, um eine Vielzahl von Erkrankungen, die zum rheumatischen Formenkreis gehören, zusammen zu fassen. Von Rheuma spricht man bei chronischen, in Schüben auftretenden Gelenkentzündungen. Durch diese permanenten entzündlichen Phasen kann es schließlich zur völligen Zerstörung des Gelenks kommen. Ursache hierfür sind körpereigene Antikörper, die sich wegen einer Fehlreaktion des Immunsystems, gegen die eigenen Gelenke richten. Die Auslöser dieser Prozesse sind noch nicht geklärt. Faktoren wie etwa Ernährung und Stresssensibilität scheinen aber eine Rolle zu spielen. Klassische rheumatische Beschwerden sind Schwellungen und Schmerzen in den Fingergelenken, starke Bewegungseinschränkungen, Morgensteifigkeit, Überwärmung, Rötungen und Fieber. Die Behandlung erfolgt meist durch die Gabe entzündungshemmender Medikamente, gegebenenfalls auch durch Kortisonpräparate. Oft kann eine strikte Ernährungsumstellung die Entzündungsprozesse positiv beeinflussen. Auch Bewegungsübungen sowie kalte Waschungen und Güsse können helfen, die Beschwerden zu lindern.

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