Osteoporose

Bei Osteoporose handelt es sich um eine krankhaft fortschreitende Minderung des Knochengewebes. Besonders häufig sind Frauen in den Wechseljahren betroffen; Kinderlosigkeit scheint ein weiterer Risikofaktor zu sein. Zudem wird angenommen, dass Bewegungsarmut, kalziumarme Ernährung, übermäßiger Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie ein zu hoher Verzehr an tierischen Fetten und Eiweißen und die Veranlagung ebenfalls die Entstehung von Osteoporose fördert. Typische Symptome einer Osteoporose sind Fehlstellungen der Wirbelsäule (z. B. Buckel, Hohlkreuz), Größenabnahme und Schmerzen durch Wirbelbrüche. Um die Diagnose abzusichern, werden in der Regel Röntgenuntersuchungen, spezielle Blutuntersuchungen und eventuell Dichtemessungen des Knochens durchgeführt. Behandelt wird die Osteoporose einmal mit calciumreicher Ernährung und Bewegung (isometrische Übungen) und dann auch mit Medikamenten: Calcium, Fluor, Bisphosphonate, Östrogen, Raloxifen und Calcitonin

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