Mammographie

Der Begriff „Mammographie“ ist zum einen aus dem lateinischen Wort „Mamma“, das Brust bedeutet und vom griechischem Wort „graphie“, welches so viel wie Darstellung heißt, abgeleitet. Es handelt sich dabei um ein spezielles Röntgenverfahren, das der Früherkennung von Brustkrebserkrankungen dient. Im Allgemeinen sollen Frauen, die das 30. Lebensjahr erreicht haben, regelmäßig eine Mammographie durchführen lassen. Zu diesem Zweck wird die weibliche Brust zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und dann behutsam zusammen gedrückt. Auf diese Weise bilden die Röntgenstrahlen eine Darstellung vom Brustgewebe auf dem Röntgenfilm ab. Durch das entstandene Röntgenbild kann der Arzt spezifische Veränderungen feststellen. Eine Mammographie sollte ebenfalls regelmäßig durchgeführt werden, wenn ein Knoten vorhanden ist, die Brust Verhärtungen aufweist, die Lymphknoten in der Achselhöhle vergrößert sind und wenn es zuvor zu Brustkrebsfällen in der Familie gekommen ist. Umso früher ein eventueller Brustkrebs diagnostiziert werden kann, umso größer sind die Heilungschancen. Denken Sie auch an die übrigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen, wie beispielsweise den Abstrich.

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