Klaustrophobie

Die Klaustrophobie ist eine Angsterkrankung, welche durch die Angst vor engen und geschlossenen Räumen gekennzeichnet ist. Betroffene meiden als Konsequenz diese Orte und werden so immer mehr zum „Sklaven“ ihrer Panikstörungen. Angst ist ein Gefühl, das jeder von uns kennt. Es handelt sich dabei um einen Schutzmechanismus, der ursprünglich dazu dienen soll, uns vor Gefahren zu beschützen. Treten Angstzustände jedoch unbegründet und übersteigert auf, handelt es sich um ein krankhaftes Empfinden, das der Behandlung bedarf. Denn unbehandelte Phobien führen auf Dauer zu einer sozialen Isolation und auch zum Medikamenten- und Drogenmissbrach (oft Alkohol), andererseits helfen bestimmte nicht süchtig machende Medikamente. Betroffene sollten sich deshalb psychotherapeutischer Unterstützung anvertrauen.

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