Herzinfarkt

Der Herzinfarkt ist in Deutschland immer noch Todesursache Nummer eins. Er ist die Folge fortschreitender Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), die oft schon Jahrzehnte vor dem schockierenden Ereignis begonnen hat. So kommt es beim Herzinfarkt zum Aufbrechen einer Ablagerung in einer Herzkranzarterie. Der anschließende Reparaturmechanismus der Blutplättchen (Thrombozyten) führt zu einer mangelnden Durchblutung des Herzmuskels und auf diese Weise zum Absterben des betroffenen Gewebes. In den meisten Fällen kündigt sich der Herzinfarkt im Vorfeld durch unspezifische Symptome, wie etwa Schwächegefühle, Herzschmerzen und Müdigkeit an, später kommt es zu Schmerzen im linken Arm und im Oberbauch. Im akuten Geschehen leiden die Betroffenen unter Todesangst, Schweißausbrüchen, Atemnot, aber auch unter unkontrolliertem Stuhlabgang und Übelkeit. Bei einem Herzinfarkt besteht Lebensgefahr, weswegen man schnell handeln muss. Meist ist es notwendig, den Patienten ins Krankenhaus einliefern zu lassen, wo er nicht nur unter intensiver Beobachtung steht, sondern dort werden gegebenenfalls chirurgische Maßnahmen (Ballonkatheter) vorgenommen. Danach muss der Patient sich noch lange schonen und nicht selten sein gesamtes Leben herzfreundlich verändern.

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