Elektrischer Unfall

Bei einem elektrischen Unfall kommt es zur Einwirkung von elektrischem Strom auf den Körper. Abhängig von der Höhe der Stromspannung kann so ein Vorfall glimpflich ausgehen aber auch tödlich enden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Leitfähigkeit des Untergrunds, auf dem der Betroffene steht, die Beschaffenheit seiner Kleidung und sogar äußere Witterungsverhältnisse. Typisch sind Hautveränderungen, so genannte Strommarken, an der Eintrittsstelle des Stroms. Es kann auch zu Nervenschädigungen, zur Verkrampfung der Skelettmuskulatur und sogar zum Herzstillstand kommen. Klassische Gefahrenquellen sind beispielsweise Materialfehler an elektrischen Geräten, schadhafte Isolierungen oder defekte Steckdosen. Achten Sie darauf, bei Reparaturen den Strom auszuschalten und die nötigen Sicherheitsvorkehrungen (Steckdosen) zu treffen, wenn sich Kleinkinder im Haushalt befinden. Seien Sie auch vorsichtig mit elektrischen Geräten, wenn Sie in feuchter, nasser Umgebung sind. Erste-Hilfe-Maßnahmen bei solchen Unfällen können erst vorgenommen werden, wenn die Stromleitung ausgeschaltet ist.

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