Eisenspeicherkrankheit

Die Eisenspeicherkrankheit oder wie der medizinische Fachbegriff auch lautet Hämochromatose ist eine Erbkrankheit, von welcher Männer 10 mal häufiger betroffen sind als Frauen. Bei dieser Erkrankung kommt es durch eine erhöhte Eisenaufnahme im Darm zu einem höherem Gesamteisengehalt im Körper von den normalen 4 bis 5 Gramm im Körper auf bis zu 80 Gramm. Die Krankheit kann in frühen Fällen nach dem 20. Lebensjahr in Erscheinung treten, meistens geschieht dies aber erst zwischen dem 40. und 60 Lebensjahr. Bleibt die Eisenspeicherkrankheit unbehandelt, kommt es zu Ermüdungserscheinungen, Gelenkproblemen, Diabetes, Hormonstörungen, Herzproblemen, Hautpigmentierung und sogar zu Leberzirrhose und Leberkrebs. Wird die Erkrankung jedoch behandelt, kommt es kaum zu Beeinträchtigungen der Lebensqualität und der Lebenserwartung. In der Regel erfolgt die Therapie durch einen Aderlass.

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