Eileiterschwangerschaft

Bei Eileiterschwangerschaften oder Bauchhöhlenschwangerschaften nistet sich das befruchtete Ei außerhalb der Gebärmutter ein. Die häufigste Ursache für eine Eileiterschwangerschaft ist eine verzögerte Passage des Eis durch den Eileiter in die Gebärmutter. Betroffen sind oft Frauen, die mit einer Spirale verhüten. Eine Eileiterschwangerschaft kann ebenso die Folge von Infektionen (Chlamydien) und vorangegangenen Schwangerschaftsabbrüchen sein. Eine Eileiterschwangerschaft kann unter Umständen zu einer lebensbedrohlichen Situation für die betroffene Frau werden, da es meist schon in den ersten zwei Monaten zu Blutungen in der Bauchhöhle kommt. Diese drohende Gefahr einer inneren Blutung macht meist eine Operation notwendig, bei der die Frucht, gegebenenfalls zusammen mit dem betroffenen Eileiter, entfernt wird.

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