Candida-Pilz-Infektion

Bei dem so genannten candida albicans handelt es sich um einen Hefepilz, der meist auch auf gesunder Haut oder Schleimhaut angesiedelt ist. Er ist ein fester Bestandteil unserer Darmflora. Unter bestimmten Bedingungen kann es dazu kommen, dass der Pilz sich – über das gesunde Maß hinweg – vermehrt. Das kann beispielsweise bei einer dauerhaften Fehlernährung, bei der Blutzuckerkrankheit, bei Abwehrschwäche, Schwangerschaften sowie durch die Einnahme von Antibiotika oder Cortison der Fall sein. Ein übermäßiger Befall kann sich durch einen Vaginalpilz äußern, aber auch durch Mundsoor oder Hautekzeme. Ist hauptsächlich der Darm betroffen, kommt es in der Regel zu Durchfall und Verstopfung im Wechsel sowie starken Blähungen. Die Diagnose erfolgt gewöhnlich durch eine Stuhluntersuchung und das Analysieren von Belägen (etwa im Mundbereich). Behandelt wird mit Salben, Mundgels und Tabletten (so genannte Antimykotika).

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