Prostatavergrößerungen

altersbedingtes Prostata-Adenom

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Eine solche Vergrößerung der Prostata (Prostata-Adenom) ist altersbedingt und beginnt etwa ab dem 45. Lebensjahr. Man vermutet, dass die Ursache Veränderungen im männlichen Hormonhaushalt sind. Folge: Probleme beim Wasserlassen, die jedoch in den meisten Fällen relativ harmlos sind. Die Vergrößerung kann aber auch dazu führen, dass die Blase nicht mehr vollständig entleert wird. Dadurch können sich Krankheitskeime vermehren und zu Harnwegsinfektionen und Blasensteinen führen. Im schlimmsten Fall kann der Urinstau soweit fortschreiten, dass die Nieren Schaden nehmen. Es gibt jedoch eine Reihe von Medikamenten, welche die Symptome nicht nur lindern, sondern einerseits zu einer Entspannung der Muskulatur am Blasenausgang und in der Prostata herbeiführen (Alpha-I-Blocker) und andererseits die gutartig vergrößerte Prostata verkleinern (5-Alpha-Reduktase-Hemmer). Vor der Behandlung ist zu empfehlen, auf eigene Kosten den PSA-Wert (= prostataspezifisches Antigen) im Blut bestimmen zu lassen (keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen).

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