Magen-Darmgrippe

28.12.2004

Eine Magen-Darm-Grippe wird meist durch Viren hervorgerufen, die zu einer Infektion der Magen- und Darmschleimhaut führen. Diese Viren sind an sich zwar harmlos, aber auch ebenso hartnäckig und fordern ihre Zeit ein. Drei bis sieben Tage dauert diese Virusgrippe in der Regel, die durch Übelkeit, Durchfall und Erbrechen gekennzeichnet sind. Das mag unangenehm sein, aber wenn man auf die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit achtet, ist man schnell davon. Diese Flüssigkeitszufuhr sollte in Form von Kräutertees und Säften erfolgen. Da durch das Erbrechen häufig wichtige Salze verloren gehen, ist es sinnvoll, sich aus der Apotheke so genannte Glukose-Elektrolyt-Pulver zu besorgen. Fieber, als Begleiterscheinung, ist auch nicht selten. Es lässt sich in der Regel gut durch Paracetamol senken. Bei starkem Durchfall nimmt man dies lieber als Saft ein. Sollte das Erbrechen all zu stark sein, gibt es auch Zäpfchen, die diesen Brechreiz lindern. Bei einer Magendarmgrippe fordert der Körper normalerweise kaum Nahrung. Das hat seinen guten Grund, da er offensichtlich mit anderen Dingen beschäftigt ist. Essen sollte daher nicht erzwungen werden. Wenn die Symptome sich innerhalb der ersten drei Tage nicht verbessern, ziehen Sie Ihren Hausarzt zu Rate.

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