Luftballons

Krebs erregend?

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27.12.2004

Erst kürzlich meldete das baden-württembergische Agrarministerium, Luftballons enthielten so genannte N-Nitrosamine. Eben jene „krebserregenden Stoffe“, von denen Ihr Sohn spricht. Sie gehen in den Speichel über, wenn eine Person einen Luftballon zu lange im Mund hält, wie das auch rasch beim Aufblasen der Fall ist. Benutzt werden die N-Nitrosamine bei der Produktion, um das Material möglichst elastisch zu machen. Dennoch gibt es durchaus Mittel und Wege, ihren Anteil zu verringern oder sogar völlig auszuschließen. Bis das aber geschieht, wird wahrscheinlich noch etwas Zeit ins Land gehen. Treffen Sie deshalb einige Vorsichtsmaßnahmen, bevor Sie das nächste Mal Ballons aufblasen: Ballons sollten nur kurze Zeit gelagert werden. Ältere Exemplare können Sie ruhig dem Mülleimer anvertrauen. Bewahren Sie sie außerdem kühl und vor Lichtstrahlen geschützt auf. Vor allem sollten Sie die Ballons nicht sehr lang im Mund behalten. Dann steht der Party nichts mehr im Wege.

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