Apomorphin III

Zusammenfassung: So wirkt Apomorphin

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-16 bis 21 Minuten nach Platzierung von der Apomorphin-Tablette unter der Zunge beginnt das Arzneimittel zu wirken
-Keine Verzögerung des Wirkungseintritts durch Nahrungsaufnahme
-Durch sublinguale Aufnahme kein first-pass-effect
-Übelkeit als häufigste Nebenwirkung (6,8%), gefolgt von Kopfschmerzen (6,7%), Schwindel (4,4%) und Müdigkeit (1,9%) (Zahlen nach Prof. Jens Altwein, München)
-Im Behandlungsverlauf nimmt die übelkeitsrate ab (Heaton 2000)
-3 Mal tägliche Applikation möglich
-In seltenen Fällen, also bei weniger als 0,2%, wurden Ohnmachtsanfälle unter der Dosis von 2 und 3 mg Apomorphin beobachtet. Bei Dosisoptimierung von 2 auf 3 mg ließen sich diese auf 0,1 Prozent senken und lagen damit im Bereich von Plazebo.
-Sicher und wirksam bei comorbiden Patienten
-Keine Kontraindikatiom mit Antihypertensiva und Nitraten
-Keine Todesfälle, keine zerebrovaskulären ereignisse, kein Pripismus, keine Sponerektionen ohne sexuelle Stimulation
-Keine Interaktion mit Cytochrom P450 metabolisierten Substanzen ((Ketoconazol, Cimetidin, erythromycin) (SMPC))

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