Antibiotika-Therapie

Durchfall unter Antibiotika-Therapie

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11.07.2003

Die Verabreichung von einem Antibiotikum, lässt sich häufig mit dem bekannten Sprichwort „mit Kanonen auf Spatzen schießen“ vergleichen. Natürlich ist die Einnahme eines Antibiotikums manchmal notwendig. So vernichtet es aber auch die nützlichen Bakterien, die speziell in unserer Darmflora für einen reibungslosen Verdauungsprozess und ein starkes Abwehrsystem sorgen. Durchfall ist häufig die Folge. Aber durch eine gesunde Ernährung „besiedeln“ Sie ihren Darm schnell wieder mit den „guten“ Mikroorganismen. Wissenschaftler fanden heraus, dass Joghurt während einer Behandlung mit einem Antibiotikum die Nebenwirkungen deutlich reduzieren kann. (Obacht: nicht mit dem Antibiotikum gemeinsam einnehmen, da es die Wirkung negativ beeinflussen kann). Aber auch im Nachhinein wirken sich die Milchsäurebakterien positiv aus. Trinken Sie Kefir und Buttermilch. Auch Brottrunk hat sich zum Zweck der Darmsanierung besonders bewährt. Dies ist ein milchsauer vergorenes Getränk, das aus einem speziellen Vollkornbrot hergestellt wird. Er bringt auch die Mundschleimhäute wieder auf Vordermann und hat äußerlich angewendet sogar desinfizierende Wirkung. Auch milchsauervergorenes Gemüse, wie etwa Sauerkraut, eignet sich hervorragend. Natürlich nicht aus der Dose, sondern nur in frisch zubereiteter Form. Ersetzen Sie Nudeln durch ungeschälten Vollkornreis und Kartoffeln und vermeiden Sie Industriezucker sowie Kaffee. Ab und zu dürfen Sie mit Honig süßen, aber nicht zu oft. Die Losung lautet Rohkost und Ballaststoffe. Sie werden sehen, so sind Sie bald wieder auf den Beinen.

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